Notre Dame sur l’Isar

Bild: Maximilian Schmid

Einzelkunstwerke | Begleitprogramm | Information für Anwohner | Pressebilder

Über 100 Jahre ist es her, dass man auf dem Westufer der Isar rund um St. Maximilian so richtig spazieren, flanieren und mit Blick auf den Fluß picknicken konnte. Seit der „Erfindung“ der autogerechten Stadt gehört das Westufer den mobilen Privatkapseln. Und doch: zwischen all dem Verkehr leben Pfarrei und Gemeinde der katholischen Kirche St. Maximilian schon seit Jahren eine offene Kirche am Fluss.

Im Sommer, Herbst und Winter 2013 sollen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Maximilian und gefördert von der Erzdiözese München und Freising, in insgesamt drei Projektphasen mehrere Kunst- und Kulturprojekte auf dem Platz vor und rund um St. Maximilan umgesetzt werden. Es soll ein Ort entstehen, an dem gemeinsam eine geteilte Idee für den öffentlichen Raum rund um St. Maximilian und das angrenzende Isarufer entwickelt wird.

1. Projektphase | 14. – 23. Juni 2013

Vom 14. – 23.6.2013 rufen die urbanauten im Auftrag der Erzdiözese München und Freising und gemeinsam mit der Pfarrei und Gemeinde St. Maximilian für 10 Tage einen utopischen, künstlerischen öffentlichen Raum am Ufer in und um St. Maximilian zwischen Isarvorstadt und der Isar aus. „Öffnungszeiten“ heißt der Entwurf von Studierenden der Klassen Prof. Maria Auböck (Ass. Florian Otto) und Prof. Res Ingold (Ass. Alexis Dworsky) an der Akademie der Bildenden Künste, der im Rahmen der ersten Phase von Notre Dame sur l’Isar realisiert wird und der mithilfe der Streifenmaschinen aus der Allianzarena und der Säbener Straße den Kircheninnenraum, das gesamte Ufer, die Straße und das viele Abstandsgrün in einen überdimensionalen Zebrastreifen von der Häuserwand bis direkt an die Isar heran verwandelt, der zu  Verweilen, Begegnung und auch einem Blick ins Gotteshaus einlädt.

Neben der raumgreifenden Zebrastreifen der Installation „Öffnungszeiten“ gibt es im öffentlichen Raum in und um St. Maximilian noch weitere Einzelkunstwerke der Studierenden Maximilian Schmid, Dominikus Seisenberger, Benedikt Huber, Constantin von Canal, Verena Seeger, Sebastian Mayrhofer, Sabrina Heckel, Ines Aufgebauer, Teresa Hörl, Katharina Deml und Stefanie Misch der Kunstakademie. Begleitet wird die Kunstinstallation zudem von einem öffentlichen Rahmenprogramm mit Vernissage, Performances, Picknicks, Führungen und öffentlichen Diskussionen, Kirchenkonzerten und einem öffentlichen Klavier („Play me, I’m yours!“) am Platz.

Bild: Maximilian Schmid
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