Fenster zum Paradies | Sabrina Heckel

Nur wer den Weg über die Stufen auf sich nimmt, die Fensterläden und evt. sogar die Fenster öffnet, bekommt den Blick ins Paradies, in etwas Verstecktes, Bewahrtes und Geheimnisvolles. Nichts, was man mal eben schnell im Vorbeigehen erblicken kann. Wir suchen ständig das Unerreichbare, Neue, Besondere. Nur wer danach sucht, wird es auch finden.

Wenn man sich Zeit nimmt, den Alltag und die Hektik zurücklässt, sich bewusst macht, wohin man geht, darauf achtet, wohin man tritt, dann steht der Blick ins Paradies jedem offen. Gerade in München, in der Isarvorstadt, der Wittelsbacherstraße, eben auf dieser Seite des Flusses, wo Schnelligkeit herrscht und die eher von den Fahrrad- und Autofahrern genutzt wird, als von den Flanierern, zusätzlich unterstützt durch die rauschende Isar, abgeschottet durch den dichten Baumbestand – lädt dieses Fenster ein, seinen Blick in eine bestimmte Richtung zu lenken und still zu stehen.

Sabrina Heckel
geboren in München, 04/83
Nach Abschluss an der FOS für Gestaltung habe ich diverse Praktika in Werbeagenturen absolviert, um mich dann für die Ausbildung zur Mediengestalterin zu entscheiden. Nach jahrelangem Arbeiten in Agenturen habe ich meine Anstellung gekündigt, um für ein viertel Jahr nach Rio de Janeiro zu gehen und anschliessend das Innenarchitektur-Studium an der Akademie der Bildenden Künste zu beginnen.

Man weiss nie, wohin die Reise geht…

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