DEMO #MünchenWirdSichtbar 10.02.22

Demo mit Lichtstern und Lightpainting
Donnerstag 10.2. von 19.00 – 20.00 Odeonsplatz & Ludwigstraße

#MünchenWirdSichtbar
Wir halten zusammen. Gerade in der Pandemie.

Hier alle Infos auf Facebook

https://www.muenchenwirdsichtbar.de/

Für Demokratie, Vernunft, Solidarität, Empathie und Respekt

Angesichts der z. T. gewaltsamen „Spaziergänge“ und radikalisierten, teils antisemitischen Demonstrationen, die in deutschen Städten seit Wochen stattfinden, hat sich das Bündnis #MünchenWirdSichtbar zusammengefunden, um ein positives Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Pandemie zu setzen. Wie so Viele sehen die Initiatorinnen (Christine Schorr, Monika Löser und Katrin Richthofer) mit Besorgnis eine wachsende Radikalisierung, aber auch eine breite gesellschaftliche Mehrheit, die demokratischen Entscheidungen mitträgt und während der letzten zwei Jahre ihr bestes gibt, um füreinander einzustehen und die Folgen der Pandemie gemeinsam zu tragen. Ganz bewusst wird das Bündnis einfach nur von „No Names“ aus der Mitte der Gesellschaft organisiert und von Individuen statt Parteien und Organisationen getragen, um niemandem auszuschließen.

„Vor einigen Wochen hat Bundespräsident Steinmeier die ‚schweigende Mehrheit‘ aufgerufen, ‚nicht still zu bleiben, wenn Extremisten die Axt ans demokratische Urvertrauen legen‘“, sagt eine der Initiatorinnen Katrin Richthofer. „Das traf bei vielen Menschen in meinem Umfeld einen Nerv. Also sind wir aktiv geworden und sind in der Münchner Zivilgesellschaft auf breite Resonanz gestoßen. Dass beispielsweise zeitgleich ein Bischof und ein Nachtclubbesitzer Ihre Unterstützung angeboten haben, war ein fantastisches Zeichen dafür, dass wir wirklich die ganze Gesellschaft im Boot haben.“

Der Lichtkünstler und Medienpädagoge Ulrich Tausend unterstützt die Demonstration: “denn Solidarität ist kein Spaziergang. Und so freue ich mich bei #MünchenWirdSichtbar gemeinsam mit vielen Anderen mit Licht ein leuchtendes Symbol für Solidarität und Demokratie zu malen.”

Jede*r, der für ein respektvolles und aggressionsfreies Miteinander, für Meinungsfreiheit, demokratische Spielregeln und für Entscheidungen auf Basis der Wissenschaft steht, darf sich angesprochen fühlen und ist herzlich eingeladen, am Donnerstag ein leuchtendes Zeichen für Zusammenhalt zu setzen und auch der vielen Opfer der Pandemie zu gedenken.

Ablauf

  • Ab 19.00 Lichtbild aus Kerzen auf dem Odeonsplatz – gerne eigene Kerzen ab 18.30 abstellen Verteilen auf dem Odeonsplatz, der Ludwigstraße und in den angrenzenden Straßen
  • 19:05 Begrüßung durch Katrin Richthofer & das Orgateam & Unterstützer
  • 19:15 und 19.30 Lightpainting mit Lichtkünstler Ulrich Tausend (Handys bereithalten!)
  • 19:20 spielt die Musikerin Tamara Banez

Bitte keine Banner, Fahnen o. ä. von Organisationen und Verbänden mitbringen – Plakate zum Thema der Veranstaltung natürlich gerne!

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Posted on by Ulrike Buehrlen. This entry was posted in Allgemein, Debatten und Vorträge, Debattenreihe "Die Vermessung des Urbanen", die urbanauten, Isarlust, Öffentlicher Raum, Schwarm 2.0. Bookmark the permalink.

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