Noch mehr Platz für Alle…! Auftakt-Podium mit den wichtigsten Akteuren der Stadtverwaltung – heute, 13.01.2017 | 16.30 Uhr!


150 Münchnerinnen und Münchner verhandeln am Wochenende in der ausgebuchten Ev. Akademie Tutzing die „2. Tutzinger Erklärung“ zum Thema „mehr bezahlbarer Wohnraum und gute öffentliche Räume für die große Stadt München“.  Heute sind die Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk und der Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz zu Gast. 

Dieses Wochenende 13.1. – 15.1.2017 versammeln sich – auf Einladung der urbanauten und der Ev. Akademie Tutzing – mehr als 150 MünchnerInnen in Tutzing. Sie denken, reden und schreiben über die „große Stadt München“ und wie Sie sich in den kommenden Jahren vor allem im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum und gute öffentliche Räume entwickeln soll. Es entsteht ein „bürgerschaftlicher Stadtentwicklungsplan“ an dem schon seit Monaten vorbereitend gearbeitet und der nun fertigverhandelt wird.

Mit von der Partie sind mit die spannendsten zivilgesellschaftlichen Akteure, die München gerade aufbringt: Max Heisler vom Bündnis bezahlbares Wohnen, Agnes Förster, Architektin vom Studio | Stadt | Region, Ulrike Bührlen, Benjamin David und Clara Muth von den urbanauten, Rauno Andreas Fuchs von Green City, einer der spannendsten Münchner Konzeptkünstler Konstantin Landuris, Thorsten Kellermann vom Bund Naturschutz oder Markus Sowa und Christian Hadaller von der Kooperative Großstadt, die zunehmend die Diskurse um die Zukunft der großen Stadt München prägen.

Zusammen mit 150 Münchnerinnen und Münchnern von Bürgerinitiativenchef bis zur Expertin, vom BA-Mitglied bis zum Vereinsvorsitzenden verhandeln sie das ganze Wochenende das Schlussdokument der 2. Tutzinger Erklärung „Noch mehr Platz für Alle: Mehr bezahlbarer Wohnraum und gute öffentliche Räume für die große Stadt München“. Zentral im Mittelpunkt steht dabei auch das Thema Stadtfinanzen und Kultur- und Kreativwirtschaft.

Gleich auf dem Auftakt-Podium, heute 13.1.2017 um 16.30 Uhr – nach der Begrüßung durch Ulrike Haerendel von der Ev. Akademie Tutzing und Benjamin David von den urbanauten kommen die Protagonisten mit den beiden entscheidenden Stadtministern ins Gespräch: Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk und Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz. Zusammen mit Kommunalreferent Axel Markwardt, der Samstag nachmittag seinen Auftritt gemeinsam mit dem Kultur- und Kreativwirtschaftsbeauftragen Jürgen Enninger hat, sind sie die wichtigsten Akteure in der Stadtverwaltung, wenn es um die Zukunft von bezahlbarem Wohnraum, guten öffentlichen Räumen, Kulturräumen, Stadtfinanzen und Stadtentwicklung geht. Eine große Ehre, dass gleich drei ReferentInnen sich im Lauf des Wochenendes der Diskussion mit der Nachwuchsgeneration der Stadtplaner stellen – übrigens: man schätzt und respektiert sich – auch wenn man in unterschiedlichen Rollen Verantwortung für Inhalt und Qualität des Diskurses um die Zukunft der Stadt trägt!

Auch die Hochschulen geben wichtigen Input, vertreten durch Prof. Dietrich Fink und Prof. Dr.-Ing Gebhard Wulfhorst. Ganz besonders freuen wir uns auch auf Christian Stupka von der WOGENO, der am Samstag Abend den Festvortrag hält. Vertreter der erfahren Generation begleiten an vielen anderen Stellen die „Jugend der Stadt“ beim formulieren von zukunftsweisenden „Zielen“, „Strategien“ und „Projekten“ – seien es Bernd Schreyer vom Sozialpolitischen Forum oder Wolfgang Czisch vom Münchner Forum. Viele aktuelle und ehemalige Spitzenmitarbeiter der Stadtverwaltung haben sich ebenfalls angekündigt – prominent zu nennen die ehemalige Münchner Stadtbaurätin Christiane Thalgott.

Am Sonntag vormittag treffen die Protagonisten dann auf die stellvertretenden Fraktionsführungen der Stadtratsparteien: Katrin Habenschaden, Gabriele Neff, Manuel Pretzl (angefragt) und Christian Vorländer (angefragt). Ebenfalls auf dem Schlusspodium finden sich Wolfgang Wittmann von der Metropolregion München, Markus Bücher und Frau Lenz-Aktas vom Kreistag München.

Im Anschluß an die Tagung wird es ca. zwei Monate dauern bis die „2. Tutzinger Erklärung“ fertig ausformuliert, schlussabgestimmt und verabschiedet ist. Im März oder April tragen die Verfasser der 2. Tutzinger Erklärung, diese dann an die Spitzenpolitiker der Stadt – OB Dieter Reiter, BM Josef Schmid, Alexander Reissl (SPD), Manuel Pretzl (CSU), Gülseren Demirel oder Florian Roth (Bündnis 90/ Die Grünen – rosa liste) und Michael Mattar (FTB) – heran.

Hier geht es zur 1. Tutzinger Erklärung zum Download oder online lesen.

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Posted on by Clara Muth. This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

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