Di., 2.7.2013 am Kulturstrand Corneliusbrücke: Stadt und Fluss – Ausstellungseröffnung (18.00 Uhr) & Diskussion (19.00 Uhr)



Der Kulturstrand und der Arbeitskreis Isarlust des Münchner Forums und der urbanauten laden am morgigen Dienstag, den 2. Juli von 18.00 -20.30 Uhr, zur Ausstellungseröffnung „Stadt und Fluss“ und zur Diskussion „Isarkai, Isarboulevard, Isarlust! Denkmal- und Ensembleschutz im innerstädtischen Isarraum“.

Um 18.00 Uhr eröffnen die Fotographin Franziska von Gagern, Benjamin David von den urbanauten und Hermann Zimmerer von Convivium Gastronomie zunächst die diesjährige Freiluft-Ausstellung am Kulturstrand „Stadt und Fluss“ der Fotografin Franziska von Gagern, die in ihrer Ausstellung am künftigen Isarboulevard in beeindruckender Weise die Beziehung Münchens zu ihrem Fluss zeigt. Um 19.00 Uhr diskutiert im Anschluss mit hochspannenden Diskussionspartnern der Arbeitskreis Isarlust des Münchner Forums, der urbanauten und zahlreicher weiterer Partner unter dem Titel „Isarkai, Isarboulevard, Isarlust! Denkmal- und Ensembleschutz im innerstädtischen Isarraum“ am Kulturstrand über den Denkmal- und Ensembleschutz im innerstädtischen Isarraum und seine Pflege und Weiterentwicklung in der heutigen Zeit.

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Vernissage der Freiluft-Ausstellung „Stadt und Fluss“ am Isarboulevard
Mit Grußworten der Fotografin Franziska von Gagern, Benjamin David (die urbanauten) und Hermann Zimmerer (Convivium Gastronomie)

Zeit | Dienstag, 2. Juli 2013 | 18.00 – 19.00 Uhr
Ort | Am künftigen Isarboulevard an der Erhardtstraße – Westufer der Isar gegenüber des Kulturstrands auf der Corneliusbrücke (findet auch bei Schlechtwetter an gleichem Ort zu gleicher Zeit statt)

14 km lang fließt die Isar durch München. Von der Herzog-Heinrich-Brücke im Norden bis zur Großhesseloher Brücke im Süden überquert den Fluss fast jeden Kilometer eine Brücke. Ein Jahr lang, hauptsächlich im Frühling und im Herbst, hat die Fotografin Franziska von Gagern die gesamte Isar auf beiden Uferseiten von Brücke zu Brücke erwandert. Die Ausstellung „Stadt und Fluss“ versammelt am Westufer der Isar zwischen Cormelius- und Reichenbachbrücke eine kleine Auswahl von Ansichten von verschiedenen Flussstellen der Isar. Jedes Bild bietet wie durch ein Fensterloch einen jeweils anderen Anblick der Isar in ihrem Verlauf. Die Ausstellung „Stadt und Fluss“ wird aus Mitteln des Kulturstrands von den urbanauten und Convivium Gastronomie ermöglicht und gemeinsam mit dem Arbeitskreis Isarlust des Münchner Forums und der urbanauten durchgeführt.

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Quelle: Franz Schiermeier Verlag

Freiluft-Diskussion am Kulturstrand: „Isarkai, Isarboulevard, Isarlust! Denkmal- und Ensembleschutz im innerstädtischen Isarraum.“
Öffentliche Diskussion des Arbeitskreis Isarlust des Münchner Forums, der urbanauten und zahlreicher weiterer Partner

Zeit | Dienstag, 2. Juli 2013 | 19.00 – 20.30 Uhr
Ort | Kulturstrand auf der Corneliusbrücke (bei Regen: Bar Josef, Klenzestraße 99, Danke Stefan Alof!)

Begrüßung: Benjamin David | Arbeitskreis Isarlust | die urbanauten

Gesprächspartner:
Dr. Harald Gieß | Hauptkonservator und Gebietsreferent, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Gert Görgens | Stadtheimatpfleger
Dr. Johannes Erichsen | ehem. Präsident der Schlösser- und Seenverwaltung Bayern
Harald Scharrer | Untere Denkmalschutzbehörde im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der LH München
Wolfgang Czisch | Arbeitskreis Isarlust | Münchner Forum

Moderation: Michael Ruhland | Chef-Redakteur „Bergsteiger“ | SZ-Autor | Arbeitskreis Isarlust

Die Vielfalt der Stadt- und Naturauffassungen, der historischen Bezüge und der Staatssysteme sind im Stadtraum rund um die Prater- und Museumsinsel und die innerstädtischen Isarbrücken trotz der Kriegs- und Nachkriegsverluste noch im Städtebau und den Gebäuden sichtbar und greifbar.

Das Spektrum dieses einmaligen denkmalgeschützten Ensembles reicht von der Stadtgründung, den Garten- und Parkanlagen, über die Stadterweiterung, die Flussfassung, die königlichen (Prinzregenten- und Maximilianstraße) und bürgerlichen gebauten Selbstinterpretationen (Widenmayer- und Steinsdorfstraße), die Technikbegeisterung bis zur heiter stolzen Festlichkeit. Um 1900 gab es in der Isarlust-Zeit mit dem Prater, dem Tivoli, der Auer Dult, zahlreichen temporären Ausstellungsbauten und anderen Festivitäten hier ein großes Leben, wie zuvor schon in den 150 Jahren der Flösserei mit bis zu 12.000 Flössen/ Jahr.

Mit den Isarkais, einem Jahrhundertbauwerk in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und der anschließenden kulturellen und städtebaulichen Eroberung der Ufer wurden zudem auch internationale wasserbauliche Bezüge aufgenommen ­­– nach Wien und Paris, zum internationalen Europa um 1900.

Diese Aspekte aus der Historie des innerstädtischen Isarraums wollen wir in dieser öffentlichen Arbeitskreissitzung zur Sprache und uns wieder zum Bewusstsein bringen. Zudem wollen wir über die Geschichte respektierende und reflektierende Fortschreibungen des Stadtraumes und -lebens am Fluss sprechen. So soll z.B. mit der Absicht den Isarboulevard auf der heute autobefahrenen Isarparallele noch in diesem Jahr für Fußgänger zumindest temporär zu öffnen, auch die erneute Wertschätzung dieses Teils der Stadtgeschichte einhergehen.


Quelle: Franz Schiermeier Verlag

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