Notre Dame sur l’Isar | Temporäre Installation im öffentlichen Raum | Materialaufruf

Notre Dame sur l’Isar | Temporäre Installation im öffentlichen Raum | Materialaufruf
die urbanauten sind neuer Kulturpartner von muenchenarchitektur

Sechs Wochen lang haben Studierende der Klassen Prof. Maria Auböck und Prof. Res Ingold von der Akademie der Bildenden Künste Ideen und Konzepte für die temporäre Gestaltung des öffentlichen Raums (Vorplatz, Straße, Isarufer) rund um St. Maximilan entwickelt. Vergangenen Mittwoch wurden insgesamt 11 Entwürfe von Vertretern der urbanauten, der Erzdiözese München und Freising, von St. Maximilian, des Bezirksausschuss 2, des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München und dem Künstler und Designer Christoph Katzler von „Numen/ For Use“ aus Wien diskutiert. Eine Entscheidung darüber, welche Entwürfe vom 14. – 23. Juni 2013 umgesetzt werden, ist noch nicht gefallen. Fest steht aber, dass nicht nur eine, sondern eine Kombination aus mehreren Ideen realisiert wird.

Material und Know-how gesucht
Für die Umsetzung der temporären Installation im öffentlichen Raum rund um St. Maximilian suchen wir Architekten, Schreiner, Holzfabrikanten, Farbenhersteller, Druckereien etc. die das Projekt in Form von Materialspenden oder Know-how unterstützen möchten. Interessierte können sich per E-Mail bei Benjamin Lange melden: benjamin_lange@hotmail.de

die urbanauten sind neuer Kulturpartner von muenchenarchitektur.com
Unterstützt werden wir bei unserer Suche auch von muenchenarchitektur.com, die in weniger als 24 Stunden nach der „Jurysitzung“ in einem Sondernewsletter zur Materialspenden für das Projekt „Notre Dame sur l’Isar“ aufgerufen haben und damit bereits erste Unterstützer für unser Vorhaben finden konnten. Wir freuen uns, dass wir seit diesem Jahr Kulturpartner der Plattform für zeitgenössische Architektur, Design und Kunst in München und Bayern sind.

Die Konzeptideen und was gebraucht wird

1. Zebrastreifen
Zebrastreifen, die den Aktionsraum markieren und darüber hinaus ihre Funktion  verlieren und zum Kunst-Objekt werden durch die Weiterführungen in die  Vertikale, z.B. die Fassade hinauf, über Rasen und Verkehrshindernisse usw.
MATERIAL: WEIßE (ODER MONOFARBIGE) STREIFEN FARBE/FLÄCHENMATERIAL FÜR TEER GEHWEGPLATTEN RASEN UND BÜSCHE
2. Spiegel und Leitsystem
Ein langer, rechteckiger Spiegel in den Bäumen verspannt, der die Isar auf Passanten und den vorbeifahrenden Bus projiziert. Zusätzlich Wege-Leitsystem aus gelben Farbtafeln in unterschiedlichen Formaten und großflächige, pfeilförmige „Fahneninstallation“ an Kirchturm, die auf den Ort (St. Maximilian) aufmerksam macht.
MATERIAL: PLEXIGLAS, TRANSPARENTE PLATTENMATERIALIEN

3. Isar-Rauschen
Große Hörmuscheln aus geformten Stahl/Metall-Trichtern die den Verlauf der Isar von der Quelle bis zur Mündung akustisch dokumentieren.
MATERIAL: ISAR TONAUFNAHMEN
4. Glocke aus Eis
Eine ca. 70×40 cm große Glocke aus Eis, die durch ein Kreuzständer-Holzgestell gehalten, langsam schmilzt. Installation, die sich an unterschiedlichen Orten um die Kirche verwirklichen lässt und einen performativen Charakter hat.
MATERIAL: TIEFKÜHLRAUM FÜR GROßE EISVOLUMEN
5. Textile Intervention
Halbdurchsichtige Kunstfaser-Chiffon Vorhänge, die quer von der Kirche aus eine Verbindungslinie zwischen Kirchenvorplatz und Isar-Böschung schaffen.
MATERIAL: VORHANGSTOFF TRANSLUZENT TRANSPARENT
6. Atem-Performance
Zusammen mit dem Chor von St. Maximilian wurde eine Atem-Performance entwickelt, die zum Mitmachen aufruft und eine starke akustische Atmosphäre erzeugt. Die Performance lässt sich an verschiedenen Orten um und in St. Maximilian verwirklichen.
MATERIAL: LEUTE FÜR ATEMPERFORMANCE
7. Palettenwurzel
Eine sich schlängelnde Figur (teils Skulptur, teils Sitzgelegenheit) die den Raum zwischen Kirchenvorplatz und Isar-Böschung miteinander verbindet und zum Aufenthalt einlädt. Als Alternative zu den Europaletten ist eine Konstruktion aus Treibgut angedacht.
MATERIAL: BAUHOLZ PALETTEN (nicht unbedingt europaletten) HOLZKISTEN USW KEIN MÜLL
8. Geflutete Autos
Irritierend in den Raum gestellte oder regulär in Parklücken geparkte(s) Auto(s) die entweder komplett mit (Isar-) Wasser gefüllt werden sollen und langsam auslaufen. Alternative: durch Licht und Material wird das Wasser im beleuchteten Auto imitiert.
MATERIAL: k.A.
9. Where the Fuck is Wonderland?
Unterschiedliche „Spiele“ werden hier rund um ein im Jahrmarkt-Stil entworfenen Schild positioniert. Darunter eine Brillen-Konstruktion, die einen „kitschigen“ Blick auf die Isar wirft, ein Fahrrad mit dem eine Filmrolle angetrieben wird oder ein kleines Wasserrad, dass die Idylle einer Mühle als Assoziation hat.
MATERIAL: ISAR AUSBLICKE (FOTOS, BILDER ETC.)
10. Fenster zum Paradies
Installation aus einem erhöht auf einer Mauer von St. Maximilian stehenden Fensterrahmen, über den nur über einen erschwerten Weg in Form von unterschiedlich großen Kuben, ein Blick „ins Paradies“ erhascht werden kann.
MATERIAL: k.A.
11. Drahtseil in die Isar
In Anlehnung an die ehemaligen Isar-Flöße, die eine Fährverbindung zwischen beiden Uferseiten geschafft haben, wird das Geräusch des Wassers über Drahtseile in einen Klangkasten am Ufer übertragen.
MATERIAL: k.A.
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Posted on by Benjamin David. This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

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