Sabine Nallinger/ Stadtbaurätin Merk: „Boulevard an der Isar – noch diesen Sommer!“

Frei nach dem Plattencover des Abbey Road Albums der Beatles: Helmut Steyrer (Münchner Forum), Pfarrer Rainer Schießler (St. Maximilian), Benjamin + Xaver David (die urbanauten), Sabine Nallinger (Grüne OB-Kandidatin), Pfarrer Helmut Gottschling (St. Lukas), zwei spontane Damen, Christian Hierneiß (Bund Naturschutz), Andreas Schuster (Green City), Paul Bickelbacher (Fuss e.V. und BA 2); Nicht im Bild aber gestern auch bei der Aktion dabei: Wolfgang Czisch (Münchner Forum), Klaus Bäumler (ehem. Vors. BA3), Wolfgang Püschel (BA 1), Alexander Miklosy (BA 2), Ekkehard Pascoe (Corso Leopold) und Herr Hering (Planungsreferat, in Vertretung von Stadtbaurätin Frau Prof. Merk), Ulrike Bührlen und Anja Junghans (die urbanauten), Michael Ruhland (Moderator, Chefredakteur Bergsteiger und SZ-Autor), Stefan Alof (St. Maximilian); Foto: Juri Gottschall

Sabine Nallinger (GRÜNE) unterstützte die Idee eines breit getragenen Bündnisses deutlich und live vor Ort gestern Abend bei der „Abbey-Road-Aktion“ und Diskussion „Temporärer Fußgänger-Boulevard an der Isar – noch diesen Sommer!“ mit ca. 100 Zuhörern im Portal der Lukaskirche und berichtete vor Ort auch ganz offiziell von der Unterstützung durch Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Desweitereren kündigte Josef Schmid (CSU), der gestern zu seinem großen Bedauern nicht kommen konnte, von vornherein in einem schriftlichen Statement seine große Unterstützung für die Forderung des Arbeitskreis Isarlust nach einem „Temporären Boulevard an der Isar – noch diesen Sommer!“ an und kommt Donnerstag, 25.4.2013 um 10.45 Uhr zu einer Unterstützungsaktion gemeinsam mit Pfarrer Rainer Schießler, den urbanauten und dem Münchner Forum auf die isarparallele Wittelsbacherstraße vor St. Maximilian zu einem Pressegespräch und Fotoaktion. Dieter Reiter (SPD) – gestern dienstlich verhindert – kommt wie wir seit eben wissen bereits am Montag, 22.4. um 15.00 Uhr, gemeinsam mit Hans-Ulrich Pfaffmann zu einem Informationsgespräch und Pressetermin mit Pfarrer Helmut Gottschling, den urbanauten und dem Münchner Forum vor St. Lukas.

Benjamin David, Sprecher der urbanauten und des Arbeitskreis Isarlust dazu: „Ökumene am Fluss! Nicht nur die katholische und evangelische Kirche versammelt sich hinter der Idee eines „Temporären Fußgänger-Boulevards an der Isar – noch diesen Sommer!“ im eigentlich Herzen unserer Stadt am Fluss wo vor 855 Jahren alles für unser Gemeinwesen begann, sondern auch viele Bürger und die beiden BAs des Lehels und der Isarvorstadt, schon seit 5 Jahren die Grünen und jetzt auch Stadtbaurätin Prof Elisbeth Merk, OB-Kandidat Josef Schmid mit seiner CSU und wohl auch OB-Kandidat Dieter Reiter mit seiner SPD. Es ist toll zu erleben, wie eine Idee endlich reif wird und – wohl – bald auch Realität wird.“

Wolfgang Czisch, ehem. Programmausschussvorsitzender des Münchner Forums, „Vater der Isarrenaturierung“ und ebenfalls Sprecher des Arbeitskreis Isarlust: „Es sieht aus, als ob wir Münchnerinnen und Münchner uns den ehemaligen Boulevard an der Isar noch diesen Sommer wieder zum Geschenk machen werden. Es ist toll zu sehen wie die generationen-, konfessionen- und parteiübergreifende Initiative jetzt – so wie es aussieht – schon diesen Sommer Wirklichkeit wird. Großes Lob an die Stadtverwaltung und die Parteien.“

Donnerstag, 18.4.2013 abend um 18.00 – 20.00 Uhr tagte auf Einladung des „Arbeitskreis Isarlust“ des Münchner Forums und der urbanauten eine illustre Schar von 14 Kulturbürgern, Anliegern, Organisationen, Pfarreien und Bezirksausschüssen um einen „Boulevard an der Isar“ auf der Wittelsbacher-, Erhard- und Steinsdorfstraße zu fordern: temporär, autofrei, mehrmals – und noch diesen Sommer! Ein Wochenende (Fr-So) im Juni, dass ausfällt, wenn es regnet (Straße für Autos geöffnet), ein Ersatzwochenende im Juli (Fr-So) und 31 Tage im August (vgl. „Paris Plage“, wo eine vierspurige Straße an der Seine für 31 Tage seit vielen Jahren jeden Sommer autofrei gemacht und für Flaneure geöffnet wird.

Die urbanauten, das Münchner Forum und der Arbeitskreis Isarlust bekommen richtig Rückenwind mit Ihrer Forderung und geben den an Stadtverwaltung und -politik weiter. Die Grüne OB-Kandidatin Sabine Nallinger, die sich für „mehr Experimente und mehr Mut“ bei neuen Ideen aussprach kündigte vor Ort an, dass der temporäre Boulevard an der Isar noch diesen Sommer als „Pilotprojekt“ kommen wird. Das hat Ihr Stadtbaurätin Merk zugesagt (ohne Details zu nennen), die das Thema jetzt federführend für die Stadtverwaltung betreut und damit auch der fünfjährigen kreisförmigen Prüfung und Mitzeichnung zwischen Baureferat, Kreisverwaltungsreferat und Planungsreferat ein Ende setzt. Der Arbeitskreis Isarlust hofft weiterhin auf einen Beschluss in der Planungsausschusssitzung vom 8. Mai, damit die beiden Testwochenenden noch im Juni und Juli und die 31 Tage im August, wie in Paris, Realität werden können. Ein Vertreter des Planungsreferates kündigte vor Ort an, dass es wohl eher der Juni-Ausschuss am 12. Juni werden wird.

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