Shhhhhhh-Kampagne für den Gärtnerplatz?

Über den Tellerrand geschaut. Neue Ideen aus Barcelona für einen urbanes Miteinander. Zwei neue Ideen hat Benjamin David aus seinem Urlaub aus Barcelona mitgebracht, die eine Anregung für München gerade rund um den Gärtnerplatz sein könnten. Die Süddeutsche Zeitung hatte es am 6.2.2013 groß im Blatt.

Zum einen ziehen dutzende junge von der Stadt Barcelona bezahlte Theatergruppen als Pantomimen über die nächtlichen Plätze und fordern die Platznutzer auf lautlose, bezaubernde, positive und sehr, sehr wirkungsvolle (wir haben echt gestaunt) Art und Weise auf leiser zu sein. Die Pantomimen sprechen kein Wort, auch wenn man sie anspricht, hinterfragt, sondern bleiben immer stumm. Es ist sehr schön zu sehen, wie die Platznutzer in dieses Spiel mit einsteigen und sich die Lautstärke am Platz binnen Minuten halbiert! Verschenkt werden von den Pantomimen übrigens Lollies auf denen übersetzt steht „Der süßeste Weg, um dir Shhhhhh zu sagen“. Sehr subtil das ganze. Wenn man die Lollies in den Mund hat, ist klar was gemeint war.

Zum anderen stehen auf den betroffenen Plätzen (in Barcelona ca. 50) kleine Türme mit Bannern, die nicht nur die Shhhhh-Kampagne bewerben, sondern auch in einem Text erklären, wie wichtig es ist in einer Großstadt aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Wir sind gespannt, wie der Bezirksausschuss und die Verwaltung regieren. Für die Anwohner des Gärtnerplatzes wäre es sicherlich ein Gewinn.

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Posted on by Ulrike Buehrlen. This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

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