Playing the City

Seit ein paar wenigen Tagen läuft in Frankfurt am Main zum zweiten Mal das Festival „Playing the City“. An insgesamt zwanzig Tagen wird der öffentliche Raum der Stadt Frankfurt erobert. Überall in der Stadt finden zu-fällige und sehr überraschende Konfrontationen statt und provozieren jeden dazu ein, Kunst direkt zu erleben und daran  teilzunehmen.

Besonders interessant für uns alten debattenhasen ist das Projekt „Open Debate Station“ von Glegg & Guttmann. Die Künstler stellen auf einem kleinen Raum die Infrastruktur für Diskussionen und Debatten bereit. Neben spontan geführten Debatten werden dialogische Streitgespräche organisiert, in denen aktuelle Themen diskutiert werden.

Auch gut klingt das Projekt „Public-Walking-Talking-Mobile“ von Jördis Hille. Im Rahmen der Aktion erstellt die Künstlerin mit dem Mobiltelefon Fotografien, die sie via Blue Tooth auf ein Handy einer beliebigen Person in ihrer Nähe überträgt. Die Fotografie wird im Anschluss auf dem Handy der Künstlerin gelöscht. Lediglich eine Fotografie des neuen „Besitzers“ zusammen mit der ursprünglichen Aufnahme dokumentiert die Weitergabe des Bildes und reflektiert sowohl populäre Bildherstellungs- und Bildverbreitungsverfahren als auch Formen des Konsums.

Mehr zum Festival und zum Programm gibt es unter: http://www.playingthecity.de/

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Posted on by Benjamin David. This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

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