Memory Loops von Michaela Melián

Am Donnerstag, den 23. September, startet in München das Projekt „Memory Loops“ der Künstlerin Michaela Melián. Ein virtuelle Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus.

Mit Memory Loops hat Michaela Melián den Kunstwettbewerb der Landeshauptstadt München „Opfer des Nationalsozialismus – Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens“ gewonnen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk / Hörspiel und Medienkunst realisiert.

Memory Loops ist als Audiokunstwerk konzipiert, das auf historischen Originaltönen von NS-Opfern und Zeitzeugen basiert: Zeugnisse von Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, denen Menschen während des NS-Regimes in München ausgesetzt waren. Die Auswahl der Originaltöne umfasst sowohl die von bekannten Persönlichkeiten als auch die von bislang kaum gehörten Zeitzeugen.

300 deutsche und 175 englische Tonspuren werden ab 23. September 2010 auf www.memoryloops.net abrufbar sein. Jede Spur ist eine Collage aus Stimme(n) und Sound, die thematisch einem Ort innerhalb der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“ zugeordnet ist.

Am 23. September wird „Memory Loops“ ind er Rathausgalerie eröffnet. Ab 18 Uhr sprechen unter anderem der Stadtrat Michael Leonhart, in Vertretung des OB Ude, Dr. Hans-Georg Küppers, der Kulturreferent der LH München und Dr. Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks.

„Memory Loops“ auf Bayern 2:
Sendung der fünf einstündigen Erinnerungsschleifen:
Sonntags von 26. September bis 24. Oktober 2010, um 15.00 Uhr
Montags von 27. September bis 25. Oktober 2010, um 20.30 Uhr

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