



Unter dem Pflaster der Strand
Strandidee
Moloch Stadt. Gestresste Metropolenbewohner rauschen aus grauen Vorstädten in quadratische Büroklötze. Fahren in verspiegelten Blechkisten. Verstecken sich hinter Zeitungen. Hekten am Anderen vorbei. Blicke nach innen gewandt. Bedeutungslose Stadt am Rande des Tunnelblicks. Öffentlicher Raum am Rande einer desinteressierten Gesellschaft. Kommunikation am Fernsprecher, Begegnung auf den Datenautobahnen,
Öffentlichkeit im Televisor. Die Sehnsucht des hektischen, arbeitsgeplagten Städters.
Strandimport nach München. Horizonterweiterung am Rande des Alltags. Für erschöpfte Städter. Ohne Flugreise. Warum in die Ferne schweifen, wenn Urlaubsgefühle doch so metropolitan nah liegen. Unter dem Pflaster der Strand. Straßen zu Stränden. Stadtbrausen wird Meeresrauschen. Verkehrsinseln zu urbanen Atollen. Nervöse Städter zu urbanen Badenixen. Reif für die Insel. Die urbane Metamorphose. Schallwellen der Strandgeräusche aufs Gemüt wirken lassen. Mit den anderen Gestrandeten mitten in der Stadt flirten. Bühne Stadt. Überlagerungen von Stadt und Strand, von Alltag und Urlaubsgefühlen, von Blechlawinen und Meereswogen.
Strandphilosophie
Öffentliche Räume und das dort pulsierende Leben prägen das Bild der typisch europäischen Stadt. Der großen Vielfalt öffentlicher Räume kommt zunehmend eine höhere Bedeutung zu. Sie werden zum Aushängeschild und zur Visitenkarte der Stadt.
Die Strandinszenierung mit ihrer Urlaubs-Assoziation von entspannter Kommunikation und gelassener Offenheit verführt die Stadtbewohner zu urbanen Begegnungsformen, wie man sie in der Stadt der Ströme selten findet. Man begegnet sich auf dem Stadtplatz, plaudert, tauscht Nachrichten aus. Mit dem Ankommen am Kulturstrand wechselt man die Seite: vom abgehetzten Städter zum Halt machenden Flaneur.
Vorbeilaufen zwecklos. Der Strand setzt an genau dieser Stelle an und rückt bestimmte Orte in München in den Mittelpunkt des Blickfelds der Städter. Ein hochwertiges Gestaltkonzept ist dafür die maßgebende Grundlage.
Strandgeschichte
St(r)andorte
| 2009 | 14. Mai bis 16. August auf der Corneliusbrücke |
2008 |
15. Mai bis 17. August auf der Corneliusbrücke |
| 2007 |
8 Wochen Isarbalkon auf der Corneliusbrücke 6 Wochen Geschwister-Scholl-Platz, Ludwigs-Maximilan-Universität |
| 2006 |
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| 2005 |
4 Wochen Professor-Huber-Platz, Ludwigs-Maximilan-Universität 2 mal 2 Tage Leopoldstraße im Rahmen des Corso Leopold |
2004 |
2 mal 2 Tage Leopoldstraße im Rahmen des Corso Leopold |
Strandgenehmigung
Der Kulturstrand 2009 ist für den Isarbalkon auf der Corneliusbrücke genehmigt.
Unser besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr dem Baureferat, dem Kulturreferat, dem Kreisverwaltungsreferat, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Referat für Gesundheit und Umwelt.
Zwei aktuelle Stellungnahmen vom Schulreferat und Kulturrefart gibt es hier zum Nachlesen.
Stellungnahme Kulturrefrat
Stellungnahme Schul- und Kultusreferat
Genehmigungs-Rückblick 2008
2008 war es nicht ganz einfach eine Genehmigung für den Kulturstrand zu bekommen. Unser Dank gilt allen Städtischen Referaten und Mitarbeitern, die den Kulturstrand 2008 möglich gemacht haben.
Hier einige ältere Stellungnahmen der städtischen Referate zum Nachlesen:
Stellungnahme Kulturreferat
Stellungnahme Referat für Arbeit und Wirtschaft
Stellungnahme Schulreferat
Studie Standortfaktor Kreakivität des RAW
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...mit "tuó", "The Exclusive", "Pardon Ms. Arden" und "Elektrik Kezy Mezy". | ||||
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Erste Eindrücke vom diesjährigen Kulturprogramm online... Die Planungen für den diesjährigen Kulturstrand laufen auf Hochtouren...wer sehen will, worauf er sich jetzt schon freuen kann, klickt sich in unser Programm... | ||||