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19h - snacks

19.30h – kurzvortrag zum abendlichen thema

im anschluss ausgiebige diskussionsrunde

urbane episoden, fantasmagorien und derivate


dazu werden für ein geringes entgeld kleine köstlichkeiten serviert.

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Vergangene Debatten

 
   

30.6.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
KunstGefahr! Provokation als Mittel der Kunst im öffentlichen Raum.

Impulsreferat Wolfram Kastner, Aktionskünstler

Wolfram Kastner, Aktionskünstler aus München berichtet über seine Erfahrungen mit der Verwaltung, der Staatsgewalt, der Obrigkeit. Wer darf was, wo, wann und wieso? Und wieso eigentlich nicht! Bekannt ist der Künstler für seine jährliche ungenehmigte Intervention „Brandfleck“ anlässlich der Lesung von verbrannten Büchern am Königsplatz, seine Rundgänge in der Fußgängerzone verkleidet als Papst oder auch in SA-Uniform. In einem anderen Projekt installierte er eine „Freiwilligen-Werbestelle-Süd“ in der Fußgängerzone, bei der sich 21 ahnungslose Passanten für den Einsatz am Hindukusch oder auch im Inneren des Landes meldeten.

Wolfram Kastner wird den meisten aus der Zeitung bekannt sein. Neben seiner Tätigkeit als Aktionskünstler ist er aber auch bildender Künstler. Mit seinem scharfen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen schafft er es immer wieder mit treffenden Bildern und großem Sprachwitz das System herauszufordern und vermeintliche Normalitäten in Frage zu stellen. Kennen gelernt haben wir Wolfram Kastner im Rahmen der Vorbereitungen für die „ortstermine – Kunst im öffentlichen Raum 2008“ des Kulturreferats und freuen uns sehr auf seinen Besuch im Debattierclub. Mit dabei hat er einige Lichtbilder und jede Menge für urbanauten spannende Geschichten.

   

26.5.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
Der Gärtnerplatz, Teil 2 – Gibt es einen dritten Weg zwischen Kontrolle und Laissez-faire?

Einführungsvortrag von Max Zeidler, Bürgerinitiative www.gaertnerplatz-so-lassen.de

In diesem Jahr könnte sich das Thema "Ruhestörung der Anwohner vs. öffentliches, urbanes Leben" wegen des Rauchverbots noch verstärken, egal ob am Gärtnerplatz oder anderswo. 

Nach der ersten Debatte über den Gärtnerplatz mit BA 12 - Mitglied Beate Bidjanbeg am 28.01.2008 (siehe unten) nun quasi der zweite Teil mit Max Zeidler, einem Kämpfer für das urbane Leben am Gärtnerplatz.

Uns interessieren Fragen wie es einen Ausgleich und Lösungsmöglichkeiten zwischen Anwohner und Nutzerinteressen geben kann. Zentral scheint uns hier bei, dass miteinander kommuniziert wird. Der Debattierclub soll einen neutralen Boden für diese gesellschaftliche Debatte bieten.

19.5.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
Die Fülle der Straßenmusik in München


Debatte mit den Regisseuren Jakob Gross und Annika Mayer


Oft laufen wir an Straßenmusikern vorbei, ohne etwas von Ihnen zu wissen. Das Spektrum an Charakteren könnte dabei unterschiedlicher nicht sein. Es gibt professionelle Musiker, die die Straße als öffentliche Bühne nutzen. Oder solche, die musizieren um zu überleben.
Jakob Gross und Annika Mayer berichten über ihre vielfältigen Erfahrungen hinter den Kulissen der Straßenmusikszene, die sie bei den Vorbereitungen zu Ihrem Film über die Münchner Straßenmusikszene gemacht haben. Eine spannende Diskussion erwartet Euch.

   

14.4.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
Wellenreiten in der Metropole – Die unsichere Zukunft der Eisbachwelle

Impulsreferat: Julian Kampermann, Mitglied des Vorstandes Großstadtsurfer e.V.

Julian Kampermann wird kurz die Geschichte des Riversurfens und den aktuellen Stand der Diskussion zum Surfverbot auf der Eisbachwelle vorstellen.
Seit den 70er wird auf der stehende Welle neben dem Haus der Kunst gesurft. Genauso alt ist aber auch die Diskussion über die Zerstörung der Welle. Denn die Parkverwaltung sieht im Surfen am Eisbach eine Gefahr für Leib und Seele, die Bürger wiederum darin ein Stück Münchner Lebensqualität. Wie sieht die Zukunft der Eisbachwelle aus? Welche Alternativen gibt es zu einer Zerstörung?

 

28.01.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
Der Gärtnerplatz – Gibt es einen dritten Weg zwischen Kontrolle und Laissez-faire?
urbanautenbüro, Maximilianstr. 2,

Impulsreferat: Beate Bidjanbeg, Mitglied des Bezirksausschuss 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt,
Frau Bidjanbeg, wird kurz die Geschichte und die aktuelle Diskussion zum Gärtnerplatz im Bezirksausschuss vorstellen.

Der Gärtnerplatz ist seit Jahren Thema in München. Als Schmuckplatz wurde er ursprünglich geplant und angelegt. Über die Jahrzehnte folgten unterschiedliche Nutzungen, die ihre Spuren hinterließen. Schließlich wurde er nach langer, intensiver Diskussion im Jahr 2006 neu gestaltet.
Doch der schöne, von allen Seiten gelobte Platz ist weiterhin Anlass zu Auseinandersetzungen. Anwohner beschweren sich über Lärm und Müll, „sommernächtliche Platz-Geniesser“ befürchten Kontrolle und Repression durch eine geplante Satzung. Der „berühmte“ Konflikt zwischen Privatsphäre und öffentlicher Sphäre tut sich auf.

Wie reagieren andere Städte auf solche Konflikte? Wo gibt es Beispiele und Erfahrungen mit ähnlichen Situationen? Welche Alternativen gibt es zu Verboten und Repression? Durch welche Aktivitäten kann das gegenseitige Verständnis und das Miteinander gefördert werden? Wie kann Platznutzern Verständnis für die Bedürfnisse der Anwohner vermittelt werden.

Wir wollen ein Forum für eine sachliche, eher grundsätzliche, Diskussion über mögliche Lösungsansätze bieten. Es soll keinesfalls ein politischer Schlagabtausch werden, sondern ein gemeinsames Suchen und Evaluieren von neuen, kreativen Lösungswegen in dieser für den künftigen Umgang mit öffentlichen Räumen in München beispielhaften und wichtigen Frage.
Vortrag zum download

07.01.2008, 19.00 Uhr, urbanautenbüro
“platz-probleme - vom umgang mit münchens öffentlichen räumen“
dokumentarfilm, bayern, 2007, 45 minuten

in anwesenheit von meinhard prill, renommierter BR-filmemacher, autor und regisseur des films

urbanautenbüro, maximilianstr. 2, "alte residenzpost" (innenhof 1.stock)

wir hatten den film vor einigen monaten gesehen und waren sehr begeistert. wir dachten: ein guter anlass  für eine debatte. umsomehr sind wir begeistert, dass der autor und regisseur meinhard prill ebenfalls zum diskutieren vorbeikommen wird. unter anderem geht es im film um: gärtnerplatz, arnulfpark, willy-brandt-platz, petuelpark, rindermarkt, walter-sedlmayer-platz und den marstallplatz.

die offizielle beschreibung von der BR-homepage zum film ließt sich wie folgt:
„Es kann nicht nur am Geld liegen, es muss das Versagen einer ganzen Generation von Städteplanern sein: Es gibt kaum mehr neugestaltete Plätze in den Städten, auf denen Menschen sich gerne aufhalten, beiläufig und alltäglich, Junge und Alte, Müßiggänger und Geschäftige. Die meisten Plätze in den neuen Vierteln sind Aufmarschflächen für die überdimensionieren Einkaufszentren oder sie sind tot - weil um sie herum nichts ist, was die Menschen anzieht, weil die Gebäude sich vom Platz abwenden oder sie so unansehnlich sind, dass niemand sie auf Dauer anschauen kann.

Meinhard Prill hat sich einige der neugebauten oder neugestalteten Plätze in München angesehen, im Zentrum und in den Außenbezirken, völlig missglückte und weniger missglückte Plätze. Aber auch gelungene, vorbildliche Beispiele wie den Petuel-Park - ein Park, der aussieht wie ein Platz und in dieser vielleicht auch aufzeigt, wie öffentliche Flächen der Zukunft aussehen werden. Und müssen, wenn sie noch einen Sinn haben sollen.“
 

   
   
                                                                                                                        
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