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abgeschlossene veranstaltungen
Ziel der von den urbanauten konzipierten Veranstaltungen und Experimenten im Öffentlichen Raum ist Verblüffung und Faszination auszulösen. Räume so zu verwandeln, dass Menschen auf einmal innehalten, sich wundern, die Zeit vergessen, sich begegnen, miteinander kommunizieren... 

Löwenjagd 2006
Die Löwenparade hat Einzug in München gehalten. Hunderte Löwen in Lebensgröße verstellen den öffentlichen Raum in München. Benjamin David und Matthias Dorsch gingen auf Löwenjagd und versuchen dem Phänomen auf die Spur zu kommen.  
www.paradedergeschmacklosigkeiten.de/


Stadtbalkon Hackerbrücke 2005

Am 9.8.2005 um 18.17 verwandelten die urbanauten für einige zeit die Hackerbrücke zum sommerlichen BALKON UNSERER STADT!

Kaum jemand ahnte was, das Leben auf der alten filigranen Brücke zwischen den Achsen Arnulf- und Landsbergerstraße ging seinen Gang, die Menschen eilten wie an jedem Tag von Finanzamt und Patenamt zur S-Bahn. Die beeindruckende Sicht auf die von der abendlichen Sonne beschienen Dächer und Türme Münchens wird von den gehetzten Münchnern kaum wahrgenommen. Die Hackerbrücke ist Durchgangsort.

Ca. 100 balkonbegeisterte Picknicker ausgestattet mit Essen, Trinken, Geranien, Sonnenschirmen und Sitzkissen verabreden sich kurz vor 18.17 auf der Hackerbrücke. Plötzlich geht die horizontale Bewegung der Menschen auf der Brücke über in die Vertikale und kommt zur Ruhe! Leute klettern an der Stahlkonstruktion der Brücke ein Stück hoch, machen es sich weiter oben gemütlich, immer mehr folgen. Nach ein paar Minuten sind auch Anzugträger mit chicen Sonnenbrillen darunter. Die Sommersonne strahlt auf die Szene. Schon zieren rosafarbene Geranien das sonst so graue Geländer der Brücke, Musik der EXPRESS BRASS BAND setzt ein und anderswo ist ein erstes Klingen der Augustinerflaschen zu vernehmen...
Bis 21.00 war die Hackerbrücke BALKON UNSERER STADT, ein grosses dreidimensionales Sommerpicknick mit Traumblick auf die Züge, den Bahnhof und die Münchner Innenstadt.
http://www.arte.tv/de/kunst-musik/tracks/20050203/967094.html



Stadtempfang  2005

Zum großen Dankeschönfest fanden sich am 15. September 2005 alle Ehrenamtlichen des Corso Leopold auf den Treppenstufen der Glyptothek ein. Die vom Sonnenlicht des Tages aufgeheizten Steinstufen luden zum ausgiebigen Verweilen ein. Kühle Getränke, ein fabulöses Catering des „Wirtshaus zur Brez’n“ und eine an die weißen Mauern des klassizistischen Kleinods gezauberte Bildschirmpräsentation über den vergangenen großartigen Corso trugen dazu ebenfalls maßgebend bei.
Der Stadtempfang am Königsplatz war ein großer Erfolg und bot einen gediegenen Rahmen, den Corso Leopold, Münchens längste Flanier- und Kulturmeile, Revue passieren zu lassen.


Münchner Oasen 2004

Die urbanauten auf der Suche nach den weichen Qualitäten des öffentlichen Raums. Reisende und Wartende wurden am Münchner Hauptbahnhof befragt. Wo hat München seine Oasen? Wo ist München wie eine Spielwiese? Gibt es in München so etwas wie Wüsten? Mit diesen ungewöhnlichen Fragen sollte zum Träumen eingeladen werden. Die Begriffe sollten aus den alltäglichen Wahrnehmungen herauslocken und Assoziationen zu öffentlichen Räumen wecken.


Fête de la musique: »Nachbarn spielen für Nachbarn« 2003

...unter diesem Motto stand die erste »Fête de la musique« am 25. Oktober 2003 in der Hohenzollernstraße, veranstaltet von den_urbanauten im Rahmen des Projektes »OP 13«. Trotz des Wintereinbruchs wurde in den Hof- und Hauseingängen gesungen, gespielt und getanzt, von Anwohnern für Nachbarn, Freunde und alle musikbegeisterten Flaneure. Acht Musiker und Musikgruppen wagten sich auf die Straße, spielten und sangen und machten aus der Verkehrsstraße einen Ort für Kommunikation, Unterhaltung und außergewöhnliche Begegnungen mit Flaneuren und den Leuten von nebenan, einen Ort zum Verweilen im Fluß.
So tönte Irish Folk aus der Hofeinfahrt, während die »Rattenfänger von Honzi« mit ihren Flöten vorbeizogen und die Stepptänzerinnen von »Tabs for Time« gegenüber der lachenden Menschentraube beim Kindertheater »Struwwelpeter« ihr Können zeigten. Trommler ließen an der nächsten Ecke ihr Publikum mitwippen, während vor der Buchhandlung lateinamerikanische Rhythmen erklangen. Und mit dem Klang italienischer Arien zogen Erinnerungen an den vergangenen Sommerurlaub vorbei… Als Stars des Abends entpuppten sich Herr Schmidt und seine Gitarre: Mit einem Repertoire von Fredl Fesl bis Johnny Cash wurde der Eingangsbereich eines Schuhgeschäfts zur Bühne, und unter dem großen Beifall des Publikums fanden die Zugaben erst kurz vor zehn ein Ende.


Croissants auf der Kreuzung 2003

Ein Ortswechsel
Einen Unort zum Ort machen: Frühstücken auf der Verkehrsinsel, Schokocroissants und dampfender Tee zwischen Autos und perplexen Passanten. Zweimal frühstückten die urbanauten schon auf einer Verkehrsinsel. Königsplatz
Bei 5 Grad frösteln und warmer Laune: zwischen Königsplatz und Lenbachhaus machten die urbanauten aus den öffentlichen vier Quadratmetern temporär einen Raum, einen Ort. 
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